Mittwoch, 16. Februar 2011

schwarzer Hamster

Ich denke, zu diesem Brot brauche ich nicht mehr viel sagen ;). Da dieser kleine Nager ja eine regelrechte Fan-Gemeinde im Internet hat, wurde es höchste Zeit, dass er auch mal meinen Ofen von innen sieht. Und was soll ich sagen, ich bin absolut begeistert.
Ich hab Marlas modifizierte Version gebacken und mangels Roggenmalzflocken diese durch Vierkornflocken und ein wenig Färbemalz ersetzt.
Zubereitung:
Am Vorabend den Sauerteig ansetzen und ca. 16-18 Stunden reifen lassen.
Das Quellstück bereiten und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. Für das Kochstück die Körner ca. 30 Minten in 150 g Wasser einweichen und anschließend ca. 30 Minuten weich kochen (evtl. weiteres Wasser zufügen, überschüssiges Wasser nach dem Kochvorgang abseihen), ebensfalls in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag alle Zutaten bis auf das Kochstück ca. 4 Minuten zu einem Teig verkneten, dann das Kochstück kurz unterkneten.
Teig ca. 30 Min ruhen lassen, nochmals kurz kneten, dann den  Teig auf bemehlter Arbeitsfläche grob zusammenschlagen und auf einem leicht feuchten Tuch in einer Mischung aus Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Sesam rollen, mit dem Schluss nach unten in eine gefettete Kastenform (1 kg) legen und die Teigoberfläche befeuchten.Den Teig abgedeckt ca. 2 Stunden (Marla: 1 Stunde) gehen lassen. Anschließend einschneide oder stippen. Die Teigoberfläche nochmals befeuchten und im vorgeheizten Ofen bei 250° 20 Minuten mit Schwaden anbacken, dann bei 200°  weitere 40 Minuten backen. Dann das Brot aus der Form nehmen und ohne Form ca. 10 Minuten weiterbacken. 
Vor dem Anschneiden einen Tag (min. über Nacht) auskühlen lassen.
Quelle: Marla21/Sauerteig-Forum

Mittwoch, 9. Februar 2011

Pane Valle Maggia

Vor ein paar Wochen hat Petra ein Pane Valle Maggia vorgestellt. Da der bloße Anblick des Brotes das ein oder andere Urlaubsgefühl aufkommen lässt, ist dieses Brot weit oben auf der Nachbackliste gelandet. Gerd hat das Brot ebenfalls gebacken und auch gleich eine Bezugsadresse für das passende Mehl mit angegeben. Nachdem das Mehl geliefert war, habe ich mich ans Werk gemacht.
Das Brot sieht nicht nur nach Urlaub aus, es schmeckt auch so :).
Vielen lieben Dank für das Rezept, Petra!
Zubereitung:
Den Sauerteig ansetzen und 16 Stunden reifen lassen.
Sauerteig, Mehl, Hefe und Wasser 10 Minuten auf niedrigster Stufe kneten, dann das Salz einrieseln und weitere 5  Minuten auf Stufe 2 kneten.
Den Teig in einer Schüssel abgedeckt 80 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, die Luft herausdrücken und zusammenlegen, mit dem Saum nach unten wieder in die Schüssel geben. Abgedeckt erneut 80 Minuten gehen lassen.
Den Teig nochmals auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, die Luft herausdrücken und zusammenlegen, mit dem Saum nach unten wieder in die Schüssel geben und abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen.
Nun den Teig halbieren und vorsichtig grob rund formen. Auf ein bisschen Roggenmehl zu runden Laiben formen, in gut bemehlte Gärkörbchen geben nd gehen lassen, bis sich das Volumen um 3/4 vergrößert hat (ca. 45 Minuten).
Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf 250°C vorheizen. (Ein Brot in den Kühlschrank geben, damit es nicht weiter aufgeht).
Die Oberfläche des anderen mit 5 parallelen Schnitten einscheiden und mit Dampf in den Backofen einschießen. Nach 5 Minuten die Temperatur auf 200°C reduzieren. Nach weiteren 20 Minuten die Türe kurz öffnen, um Restdampf abziehen zu lassen.
Das zweite Brot genau so backen.
Quelle: Petra/Chili & Ciabatta

Mittwoch, 26. Januar 2011

5-Kornlinge

Endlich gibt es mal wieder eine neue Kreation aus meinem Ofen. Bei meinem letzten Besuch in der Mühle habe ich 1 kg einer Fünfkorn-Getreidemischung mitgenommen. Einen Verwendungszweck dafür hatte ich zwar keinen, aber was nicht ist, kann ja noch werden ;). Also habe ich ein eigens auf diese Getreidemischung zugeschnittenes Rezept kreiert und auch gleich ein weiteres Utensil aus der Rubrik "kann-man-ja-vielleicht-mal-gebrauchen" in die Planung mit einbezogen, ein großer Herzausstecher.
Das Ergebnis sind locker-leichte 5-Kornlinge in Herzform. Und ich muss sagen,  ohne mich jetzt zu sehr selbst zu loben, ich bin sehr begeistert von meiner Kreation.
Zubereitung:
Den Vorteig bereiten, 2 Stunden anspringen lassen und für 14-16 weitere Stunden in den Kühlschrank geben.
Fünfkorn-Getreidemischung und Salz mischen, mit Wasser bedecken und ca. 14-16 Stunden quellen lassen (die Körner nehmen nicht das ganze Wasser auf).
Am nächsten Tag die gequollenene Getreidekörner mit dem überschüssigen Wasser in einen Kochtopf geben und ca. 7 Minuten kochen. (Eigentlich wollte ich nur ein Quellstück machen, da mir die Körner aber nach dem Quellen zu hart waren, habe ich sie noch gekocht.)
Für den Hauptteig alle Zutaten* ca. 12 Minuten verkneten. Den Teig ca. 2 Stunden ruhen lassen, in den ersten 1 1/2 Stunden alle 30 Minuten falten (=3x).
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte ca. 1cm dick ausrollen und Drei- oder Vierecke abstechen oder mit einem großen Herz-Ausstecher Herzen ausstechen. Die Oberseite mit kaltem Wasser abstreichen und in Fünfkorn-Schrot* wälzen. Die Teiglinge ca. 45-60 Minuten gehen lassen.
Bei 220°C mit anfänglichem Dampf ca. 20 Minuten backen.

*Das Fünfkorn-Vollkornmehl habe ich selber gemahlen, den Schrot abgesiebt und die Herzen darin gewälzt.
5-Grainys
Eingereicht bei YeastSpotting

Mittwoch, 12. Januar 2011

Marlas Kaisersemmeln

Unterm Tannenbaum lag ein Kaisersemmeldrücker. Was liegt da näher als Kaisersemmeln zu backen? Das Rezept war schnell gefunden. Marla hat 2008 im Chefkoch.de-Forum ihre Brötchen präsentiert und die Food-Bloggerwelt damit bereichert. Petra, Eva, Jutta, Claudia und viele andere haben diese Brötchen schon nachgebacken.
Da die Brötchen innerhalb von guten 2 Stunden fertig sind, dann man sie auch mal spontan backen, ohne vorher groß was vorzubereiten.
Zubereitung:
Für den Vorteig alle Zutaten glatt verrühren, ca. 30 Minuten abgedeckt stehen lassen.
Den Vorteig, Mehl, Backmalz und Wasser zu einem homogenen Teig verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand zu lösen beginnt dann Fett in Flöckchen sowie Salz zugeben und weiterkneten, bis der Teig glatt ist .

Den Teig abgedeckt etwa 20 Minuten ruhen lassen.

10 Portionen a ca. 80 g abwiegen und rund schleifen. Abgedeckt 10 Minuten entspannen lassen, anschließend nach Belieben eindrücken und umgedreht auf ein bemehltes Tuch legen. Abgedeckt etwa 30-40 Minuten gehen lassen (nicht bis zur Vollgare).

Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein  auf 250° C vorheizen.

Die Brötchen auf ein gefettetes Lochblech geben (eingedrückte Brötchen dabei umdrehen) und ca. 10 Minuten mit viel Dampf backen, dann die Türe öffnen, den Dampf ablassen, weitere 10 Minuten backen, dabei evt. die Temperatur in den letzten 5 Minuten auf 220°C reduzieren.

Quelle: Chefkoch.de-Userin Marla21

Emperor's rolls

Donnerstag, 6. Januar 2011

Liebster Blog-Award

Ich habe soeben den Award "Liebster Blog" verliehen bekommen :). Vielen lieben Dank Lisa, ich freue mich wirklich sehr.
Und jetzt darf ich den Award verleihen.
Ich nominiere: 

Ich hoffe, ihr nehmt diesen Award an.

Und jetzt noch die Anleitung zum Weitergeben des Awards:
Dir wurde der Award verliehen und du möchtest ihn gerne weitergeben?Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen. Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst und die Besitzer jeweils per Kommentar – Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht. "Liebe Blogger/innen: Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an’s Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind."

Mittwoch, 5. Januar 2011

Cornetti mit Crema Pasticcera

Mein erstes Backwerk dieses Jahr sind italienische Hörnchen, Cornetti. Ich bin gestern ganz zufällig in einem schwedischen Blog auf dieses Gebäck gestoßen. Dann hab ich ein bisschen gegooglet und gesehen, dass Steph und Zorra auch schon mal Cornetti gezaubert haben. Bei Maria Liberati, einer echten Italienerin, bin ich dann auf ein Rezept gestoßen, an dem ich mich orientieren wollte. 
Weitere Recherchen ergaben, dass diese Hörnchen mit Vanille, Schokolade oder Marmelade gefüllt werden. Und irgendwie bin ich dann auf die Crema Pasticcera gestoßen. Also gabs heute Cornetti gefüllt mit Crema Pasticcera.
Zubereitung:
Den Vorteig bereiten, 2 Stunden anspringen lassen und dann für mindestens 12 weitere Stunden in den Kühlschrank geben.
Für den Hauptteig die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin lösen. Die Hefemilch, Vorteig, Mehl, Zucker, Honig, Öl, Eier, Salz und Vanillemark (Schote für die Crema Pasticerra aufbewahren) 20 Minuten kneten. Den Teig 60 Minuten ruhen lassen und währenddessen alle 20 Minuten falten. Nach dem dritten Falten den Teig für weitere 40 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Crema Pasticcera zubereiten. Dafür 3 Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen, dann das Mehl klümpchenfrei unterrühren. Die Milch mit der ausgeschabten Vanilleschote aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Eigelbmasse unterrühren. Die Crema unter ständigem Rühren aufkochen, bis sie deutlich fester ist.
Den Teig rund wirken und zu einem etwa 1cm dicken Kreis ausrollen. Den Teig in 12 gleich große Dreiecke schneiden, auf das breite Ende einen Klecks der Crema geben und aufrollen.
Die Teiglinge auf ein Lochblech setzen und 25 Minuten gehen lassen.
2 Eigelb, 2 TL Zucker und etwas Milch verrühren und die Teiglinge damit bestreichen. 
Bei 200°C mit anfänglichem Dampf für 15-18 Minuten backen.
Die Hörnchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Quelle: Cornetti nach Maria Liberati, Crema Pasticerra nach Giallo Zafferano

Cornetti with Crema Pasticcera-Filling

Eingereicht bei YeastSpotting

Sonntag, 26. Dezember 2010

Bauernbrötchen

Letzten Monat habe ich ein dunkles Bauernbrot gebacken, das mir außerordentlich gut gefallen hat. Seitdem schwirrte mir auch die Idee im Kopf herum, aus dem Teig Brötchen zu machen. Lutz hat das Brot diese Woche auch gebacken und die selbe Idee geäußert.
Also habe ich mich mit meiner neuen Küchenhilfe aus den USA ans Werk gemacht und ich muss sagen, ihr Erstlingswerk hat mich begeistert.

Frohe Weihnachten!


Zubereitung:
Die Hefe mit dem Puderzucker in 25 ml Wasser auflösen.
250 g Weizen- und 125 g Roggenmehl in einer Schüssel mit 500 g Wasser verkneten, 30 Minuten ruhen lassen (Autolyse).
Nun die Hefemischung zum Vorteig geben, das restliche Weizen- und Roggenmehl dazugeben. Honig, Butter und Anstellgut (direkt aus dem Kühlschrank) hinzufügen. Alles etwa 5 Minuten verkneten, bis sich ein Teigball bildet, dann das Salz einrieseln lassen in etwa 5 Minuten fertig kneten.
Den Teig abgedeckt 45 Minuten gehen lassen.
Teiglinge von etwa 90g abwiegen, rundwirken und schleifen. Mit dem Schluß nach unten nochmals 45 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig vorher den Backofen mit einem Backstein auf 250°C vorheizen. 
Die Teiglinge mit Schluß nach oben auf ein Lochblech setzen und mit anfänglichem Dampf ca. 20-25 Minuten backen.
Quelle: nach Petra/Chili und Ciabatta 

Farmer's rolls