Montag, 30. Januar 2012

I wanna travel the World...

Die Lichter im Leuchtturm bleiben vorerst aus. Denn ich hab ein neues Projekt, eine Weltreise. Ich möchte Brote, Brötchen, etc. aus den verschiedenen Ländern dieser Welt backen. Und da ich Lust auf etwas neues habe, bin ich in Zukunft hier zu finden.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr bei Bread around the World vorbeischaut!

Sonntag, 16. Oktober 2011

6th World Bread Day: Onion-Baguette / Zwiebel-Baguette

Die Zeit vergeht, es ist schon wieder der 16. Oktober. Zeit, um den World Bread Day zu feiern. Also, ich wünsche euch einen tollen WBD!
Dieses Jahr möchte ich euch meine Modifikation eines einfachen Baguettes vorstellen. Es ist nicht nur der perfekte Begleiter einer jeden Grillparty, sondern passt auch hervorragend zu Suppen, die wir ganz gerne in der kalten Jahreszeit essen, die ja so langsam anfängt.
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Time goes by, it's 16th October again. Time to celebrate World Bread Day. So Happy WBD to everyone!
This year I'd like to present you my modification of a simple baguette. It' not only the perfect accompaniment at every BBQ-party, it also fits perfect with soups we like to eat in the now beginning cold season.


Zubereitung:
Für den Vorteig alle Zutaten gut vermengen und 14-18 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen.
Mehl, Backmalz, Vorteig und Wasser 7 Minuten verkneten und 30 Minuten ruhen lassen. Dann Hefe und Salz zufügen und 12 Minuten verkneten bis der Teig homogen ist und sich von der Schüssel löst. 2 Stunden bei 24°C gehen lassen. Dabei nach 1 Stunde einmal falten. Drei Teiglinge abstechen und zu Rechtecken vorformen. 20 Minuten abgedeckt entspannen lassen. Nun die Baguettes formen und 45 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Rotweinessig ablöschen.
Das Zwiebeltopping abkühlen lassen. 
Die Baguettes einschneiden und das Topping auf den Baguettes verteilen. 
Bei 250°C 20-25 Minuten mit viel Dampf backen. Aufpassen, dass die Zwiebeln nicht schwarz werden.
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Preparation:
For the poolish mix all ingredients and let it rest for 14-18 hours at room temperature.
Mix flour, malt, poolish and water for 7 minutes and let it rest for 30 minutes. Then add  yeast and salt and knead another 12 minutes until the dough is homogeneous. Let it rest for 2 hours at 24°C. Fold it after one hour.
Divide the dough into three parts and shape rectangles. Cover them and  let them rest for 20 minutes. Now shape baguettes and let them rest for 45 minutes.
In between peel the onions and cut rings. Heat little olive oil in a pan and fry the onions glassy. Spice it with salt and pepper and sprinkle with some red wine vinegar. Let the topping cool down.
Cut the baguettes and spread the topping on top of them.
Bake at 250°C with initial steam for 20-25 minutes. Take care that the onions does not burn.
Quelle/source: Baguette nach Ciril Hitz/Plötzblog

Mittwoch, 17. August 2011

scharfe Grillmeister

So, jetzt lass ich auch endlich mal wieder von mir hören. Durch mein Master-Studium bleibt mir leider nicht mehr so viel Zeit und jetzt in den Semesterferien hab ich auch weniger Zeit als erhofft.
Trotz des Sommers, der kein Sommer ist, möchte ich aber dennoch meine neuste Kreation vorstellen, die super zum Grillen passt: scharfe Grillmeister.


Zubereitung:
Den Vorteig bereiten, 2 Stunden anspringen lassen und für weitere 12-14 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die Kirsch-Paprika entkernen. Kirsch-Paprika und Pfefferoni klein schneiden.
Vorteig, Mehl, Wasser, Salz, Hefe und Öl ca. 15 Minuten verkneten, gegen Ende der Knetzeit die Kirsch-Paprika und Pfefferoni zugeben und unterkneten.
Den Teig ca. 1,5 Stunden gehen lassen, nach 45 Minuten einmal falten.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ca. 2cm dick ausrollen und mit einem Ausstecher die Grillmeister ausstechen. Die Teiglinge ca. 20 Minuten gehen lassen und im vorgeheizten Ofen bei 230°C ca. 15 Minuten mit anfänglichen Schwaden backen.



Dienstag, 26. April 2011

Lutz' Hobbybrotbäcker-Walz

Vor 10 Tagen hat Lutz (Plötzblog) auf seiner Back-Walz auch Station bei mir gemacht. Leider konnte ich darüber nicht eher posten, da mein Internet seinen Geist aufgegeben hatte :/.
Es war ein toller und auch sehr lehrreicher Backtag.
Es gab Baguettes nach Ciril Hitz, 5-Kornlinge und Coarse-Grain Norwegian Farm Loaf nach Daniel Leader (wird noch verbloggt). Gerade über das Formen und Einschneiden von Baguettes konnte ich doch einiges von Lutz lernen. Das Farm Loaf wollte leider nicht so ganz vom Backschieber runter, hat dem Geschmack aber nicht geschadet. 
And here are the results:

Sonntag, 27. März 2011

Burger Buns

Es ist hier in letzter Zeit recht ruhig geworden. Das liegt daran, dass Anfang März mein Master-Studium begonnen hat und das doch sehr zeitintensiv ist. Viel Zeit zum Backen habe ich im Moment nicht und wenn, dann werden meistens die bewährten und erprobten Dinge gebacken. Zu diesen Dingen gehören auch meine allerliebsten Burger Buns. Auf das Rezept bin ich vor gut zwei Jahren auf der Homepage von King Arthur Flour gestoßen. Und seitdem werden hier die Burger von oben bis unten selbst gemacht: selbstgebackene Buns und die Patties frisch vom Grill. Für die Zubereitung der Patties hat sich dieses Untensil als sehr nützlich erwiesen.
Mit Fast Food haben diese Burger rein gar nichts mehr zu tun, aber mit purem Genuß ;).
Da hier gestern die Burger-Grillsaison offiziell eröffnet wurde, möchte ich euch dieses leckere Rezept nicht vorenthalten.
Zubereitung:
Mehl, Wasser, Milch, Hefe, Öl, Zucker und Salz ca. 20 Minuten miteinander verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
Eine Schüssel ölen und den Teig darin wenden, so dass der gesamte Teigball mit Öl bedeckt ist. Abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig in 15 ca. 90g schwere Stücke teilen, rund wirken, schleifen und leicht flach drücken. Abgedeckt ca. 45 min gehen lassen. Dabei die Teiglinge immer wieder leicht flach drücken.
In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen (Umluft 200°C).
Ei und 1 EL kaltes Wasser verquirlen. 
Die Teiglinge auf ein Lochblech setzen, die Oberseite mit dem verquirlten Ei bestreichen und mit Sesam bestreuen.
Die Brötchen ca. 15-20 Minuten mit anfänglichen Schwaden backen. 
Quelle: King Arthur Flour

Freitag, 25. März 2011

Blog-Aktion für Japan

myswisschocolate.ch hat eine Blog-Aktion für Japan gestartet. Für jeden beschenktren Blog werden 2 CHF gespendet, mindestens aber 1000CHF. Das Geld geht an die Glückskette.
Chaosqueen hat mich zu dieser Aktion eingeladen und ich nehme sehr gerne teil.

Und so gehts:
  1. Wir verschenken mySwissChocolate Gutscheine (1 gratis Tafel inkl. Versand) an 10 Blogger unserer Wahl (dies ist nun bereits geschehen)
  2. Jeder der 10 Blogger kann nun wiederum Gutscheine an max 10 weitere Blogs verschenken. “Weiterschenken”  kann man, indem man in seinem Blog über die Aktion berichtet und 1-10 weitere Blogs benennt. Bitte informiere die von Dir beschenkten Blogs doch auch direkt wenn möglich, damit der Bloglauf nicht stockt.
  3. Ob ein Blog bereits “beschenkt” wurde, erfährt man hier in unserem Blog. Wir aktualisieren die Liste mehrmals täglich. Ein Blog kann nur 1 Gutschein erhalten (aber wie gesagt max. 10 Gutscheine virtuell weiter verschenken an weitere Blogs).
  4. Setzt bitte UNBEDINGT einen Backlink als Kommentar in unserem Blog zu Eurem Bericht – sonst erfahren wir ja nicht, an wen wir nachher all die Gutscheine versenden sollen
Ich möchte folgende Blogs zu dieser Aktion einladen:
Da die meisten Blogs schon auf der Liste von myswisschocolate stehen, habe ich somit noch 7 Gutscheine über. Falls jemand noch mitmachen möchte, einfach melden.

Mittwoch, 16. Februar 2011

schwarzer Hamster

Ich denke, zu diesem Brot brauche ich nicht mehr viel sagen ;). Da dieser kleine Nager ja eine regelrechte Fan-Gemeinde im Internet hat, wurde es höchste Zeit, dass er auch mal meinen Ofen von innen sieht. Und was soll ich sagen, ich bin absolut begeistert.
Ich hab Marlas modifizierte Version gebacken und mangels Roggenmalzflocken diese durch Vierkornflocken und ein wenig Färbemalz ersetzt.
Zubereitung:
Am Vorabend den Sauerteig ansetzen und ca. 16-18 Stunden reifen lassen.
Das Quellstück bereiten und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. Für das Kochstück die Körner ca. 30 Minten in 150 g Wasser einweichen und anschließend ca. 30 Minuten weich kochen (evtl. weiteres Wasser zufügen, überschüssiges Wasser nach dem Kochvorgang abseihen), ebensfalls in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag alle Zutaten bis auf das Kochstück ca. 4 Minuten zu einem Teig verkneten, dann das Kochstück kurz unterkneten.
Teig ca. 30 Min ruhen lassen, nochmals kurz kneten, dann den  Teig auf bemehlter Arbeitsfläche grob zusammenschlagen und auf einem leicht feuchten Tuch in einer Mischung aus Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Sesam rollen, mit dem Schluss nach unten in eine gefettete Kastenform (1 kg) legen und die Teigoberfläche befeuchten.Den Teig abgedeckt ca. 2 Stunden (Marla: 1 Stunde) gehen lassen. Anschließend einschneide oder stippen. Die Teigoberfläche nochmals befeuchten und im vorgeheizten Ofen bei 250° 20 Minuten mit Schwaden anbacken, dann bei 200°  weitere 40 Minuten backen. Dann das Brot aus der Form nehmen und ohne Form ca. 10 Minuten weiterbacken. 
Vor dem Anschneiden einen Tag (min. über Nacht) auskühlen lassen.
Quelle: Marla21/Sauerteig-Forum

Mittwoch, 9. Februar 2011

Pane Valle Maggia

Vor ein paar Wochen hat Petra ein Pane Valle Maggia vorgestellt. Da der bloße Anblick des Brotes das ein oder andere Urlaubsgefühl aufkommen lässt, ist dieses Brot weit oben auf der Nachbackliste gelandet. Gerd hat das Brot ebenfalls gebacken und auch gleich eine Bezugsadresse für das passende Mehl mit angegeben. Nachdem das Mehl geliefert war, habe ich mich ans Werk gemacht.
Das Brot sieht nicht nur nach Urlaub aus, es schmeckt auch so :).
Vielen lieben Dank für das Rezept, Petra!
Zubereitung:
Den Sauerteig ansetzen und 16 Stunden reifen lassen.
Sauerteig, Mehl, Hefe und Wasser 10 Minuten auf niedrigster Stufe kneten, dann das Salz einrieseln und weitere 5  Minuten auf Stufe 2 kneten.
Den Teig in einer Schüssel abgedeckt 80 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, die Luft herausdrücken und zusammenlegen, mit dem Saum nach unten wieder in die Schüssel geben. Abgedeckt erneut 80 Minuten gehen lassen.
Den Teig nochmals auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, die Luft herausdrücken und zusammenlegen, mit dem Saum nach unten wieder in die Schüssel geben und abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen.
Nun den Teig halbieren und vorsichtig grob rund formen. Auf ein bisschen Roggenmehl zu runden Laiben formen, in gut bemehlte Gärkörbchen geben nd gehen lassen, bis sich das Volumen um 3/4 vergrößert hat (ca. 45 Minuten).
Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf 250°C vorheizen. (Ein Brot in den Kühlschrank geben, damit es nicht weiter aufgeht).
Die Oberfläche des anderen mit 5 parallelen Schnitten einscheiden und mit Dampf in den Backofen einschießen. Nach 5 Minuten die Temperatur auf 200°C reduzieren. Nach weiteren 20 Minuten die Türe kurz öffnen, um Restdampf abziehen zu lassen.
Das zweite Brot genau so backen.
Quelle: Petra/Chili & Ciabatta

Mittwoch, 26. Januar 2011

5-Kornlinge

Endlich gibt es mal wieder eine neue Kreation aus meinem Ofen. Bei meinem letzten Besuch in der Mühle habe ich 1 kg einer Fünfkorn-Getreidemischung mitgenommen. Einen Verwendungszweck dafür hatte ich zwar keinen, aber was nicht ist, kann ja noch werden ;). Also habe ich ein eigens auf diese Getreidemischung zugeschnittenes Rezept kreiert und auch gleich ein weiteres Utensil aus der Rubrik "kann-man-ja-vielleicht-mal-gebrauchen" in die Planung mit einbezogen, ein großer Herzausstecher.
Das Ergebnis sind locker-leichte 5-Kornlinge in Herzform. Und ich muss sagen,  ohne mich jetzt zu sehr selbst zu loben, ich bin sehr begeistert von meiner Kreation.
Zubereitung:
Den Vorteig bereiten, 2 Stunden anspringen lassen und für 14-16 weitere Stunden in den Kühlschrank geben.
Fünfkorn-Getreidemischung und Salz mischen, mit Wasser bedecken und ca. 14-16 Stunden quellen lassen (die Körner nehmen nicht das ganze Wasser auf).
Am nächsten Tag die gequollenene Getreidekörner mit dem überschüssigen Wasser in einen Kochtopf geben und ca. 7 Minuten kochen. (Eigentlich wollte ich nur ein Quellstück machen, da mir die Körner aber nach dem Quellen zu hart waren, habe ich sie noch gekocht.)
Für den Hauptteig alle Zutaten* ca. 12 Minuten verkneten. Den Teig ca. 2 Stunden ruhen lassen, in den ersten 1 1/2 Stunden alle 30 Minuten falten (=3x).
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte ca. 1cm dick ausrollen und Drei- oder Vierecke abstechen oder mit einem großen Herz-Ausstecher Herzen ausstechen. Die Oberseite mit kaltem Wasser abstreichen und in Fünfkorn-Schrot* wälzen. Die Teiglinge ca. 45-60 Minuten gehen lassen.
Bei 220°C mit anfänglichem Dampf ca. 20 Minuten backen.

*Das Fünfkorn-Vollkornmehl habe ich selber gemahlen, den Schrot abgesiebt und die Herzen darin gewälzt.
5-Grainys
Eingereicht bei YeastSpotting

Mittwoch, 12. Januar 2011

Marlas Kaisersemmeln

Unterm Tannenbaum lag ein Kaisersemmeldrücker. Was liegt da näher als Kaisersemmeln zu backen? Das Rezept war schnell gefunden. Marla hat 2008 im Chefkoch.de-Forum ihre Brötchen präsentiert und die Food-Bloggerwelt damit bereichert. Petra, Eva, Jutta, Claudia und viele andere haben diese Brötchen schon nachgebacken.
Da die Brötchen innerhalb von guten 2 Stunden fertig sind, dann man sie auch mal spontan backen, ohne vorher groß was vorzubereiten.
Zubereitung:
Für den Vorteig alle Zutaten glatt verrühren, ca. 30 Minuten abgedeckt stehen lassen.
Den Vorteig, Mehl, Backmalz und Wasser zu einem homogenen Teig verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand zu lösen beginnt dann Fett in Flöckchen sowie Salz zugeben und weiterkneten, bis der Teig glatt ist .

Den Teig abgedeckt etwa 20 Minuten ruhen lassen.

10 Portionen a ca. 80 g abwiegen und rund schleifen. Abgedeckt 10 Minuten entspannen lassen, anschließend nach Belieben eindrücken und umgedreht auf ein bemehltes Tuch legen. Abgedeckt etwa 30-40 Minuten gehen lassen (nicht bis zur Vollgare).

Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein  auf 250° C vorheizen.

Die Brötchen auf ein gefettetes Lochblech geben (eingedrückte Brötchen dabei umdrehen) und ca. 10 Minuten mit viel Dampf backen, dann die Türe öffnen, den Dampf ablassen, weitere 10 Minuten backen, dabei evt. die Temperatur in den letzten 5 Minuten auf 220°C reduzieren.

Quelle: Chefkoch.de-Userin Marla21

Emperor's rolls

Donnerstag, 6. Januar 2011

Liebster Blog-Award

Ich habe soeben den Award "Liebster Blog" verliehen bekommen :). Vielen lieben Dank Lisa, ich freue mich wirklich sehr.
Und jetzt darf ich den Award verleihen.
Ich nominiere: 

Ich hoffe, ihr nehmt diesen Award an.

Und jetzt noch die Anleitung zum Weitergeben des Awards:
Dir wurde der Award verliehen und du möchtest ihn gerne weitergeben?Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen. Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst und die Besitzer jeweils per Kommentar – Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht. "Liebe Blogger/innen: Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an’s Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind."

Mittwoch, 5. Januar 2011

Cornetti mit Crema Pasticcera

Mein erstes Backwerk dieses Jahr sind italienische Hörnchen, Cornetti. Ich bin gestern ganz zufällig in einem schwedischen Blog auf dieses Gebäck gestoßen. Dann hab ich ein bisschen gegooglet und gesehen, dass Steph und Zorra auch schon mal Cornetti gezaubert haben. Bei Maria Liberati, einer echten Italienerin, bin ich dann auf ein Rezept gestoßen, an dem ich mich orientieren wollte. 
Weitere Recherchen ergaben, dass diese Hörnchen mit Vanille, Schokolade oder Marmelade gefüllt werden. Und irgendwie bin ich dann auf die Crema Pasticcera gestoßen. Also gabs heute Cornetti gefüllt mit Crema Pasticcera.
Zubereitung:
Den Vorteig bereiten, 2 Stunden anspringen lassen und dann für mindestens 12 weitere Stunden in den Kühlschrank geben.
Für den Hauptteig die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin lösen. Die Hefemilch, Vorteig, Mehl, Zucker, Honig, Öl, Eier, Salz und Vanillemark (Schote für die Crema Pasticerra aufbewahren) 20 Minuten kneten. Den Teig 60 Minuten ruhen lassen und währenddessen alle 20 Minuten falten. Nach dem dritten Falten den Teig für weitere 40 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Crema Pasticcera zubereiten. Dafür 3 Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen, dann das Mehl klümpchenfrei unterrühren. Die Milch mit der ausgeschabten Vanilleschote aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Eigelbmasse unterrühren. Die Crema unter ständigem Rühren aufkochen, bis sie deutlich fester ist.
Den Teig rund wirken und zu einem etwa 1cm dicken Kreis ausrollen. Den Teig in 12 gleich große Dreiecke schneiden, auf das breite Ende einen Klecks der Crema geben und aufrollen.
Die Teiglinge auf ein Lochblech setzen und 25 Minuten gehen lassen.
2 Eigelb, 2 TL Zucker und etwas Milch verrühren und die Teiglinge damit bestreichen. 
Bei 200°C mit anfänglichem Dampf für 15-18 Minuten backen.
Die Hörnchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Quelle: Cornetti nach Maria Liberati, Crema Pasticerra nach Giallo Zafferano

Cornetti with Crema Pasticcera-Filling

Eingereicht bei YeastSpotting

Sonntag, 26. Dezember 2010

Bauernbrötchen

Letzten Monat habe ich ein dunkles Bauernbrot gebacken, das mir außerordentlich gut gefallen hat. Seitdem schwirrte mir auch die Idee im Kopf herum, aus dem Teig Brötchen zu machen. Lutz hat das Brot diese Woche auch gebacken und die selbe Idee geäußert.
Also habe ich mich mit meiner neuen Küchenhilfe aus den USA ans Werk gemacht und ich muss sagen, ihr Erstlingswerk hat mich begeistert.

Frohe Weihnachten!


Zubereitung:
Die Hefe mit dem Puderzucker in 25 ml Wasser auflösen.
250 g Weizen- und 125 g Roggenmehl in einer Schüssel mit 500 g Wasser verkneten, 30 Minuten ruhen lassen (Autolyse).
Nun die Hefemischung zum Vorteig geben, das restliche Weizen- und Roggenmehl dazugeben. Honig, Butter und Anstellgut (direkt aus dem Kühlschrank) hinzufügen. Alles etwa 5 Minuten verkneten, bis sich ein Teigball bildet, dann das Salz einrieseln lassen in etwa 5 Minuten fertig kneten.
Den Teig abgedeckt 45 Minuten gehen lassen.
Teiglinge von etwa 90g abwiegen, rundwirken und schleifen. Mit dem Schluß nach unten nochmals 45 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig vorher den Backofen mit einem Backstein auf 250°C vorheizen. 
Die Teiglinge mit Schluß nach oben auf ein Lochblech setzen und mit anfänglichem Dampf ca. 20-25 Minuten backen.
Quelle: nach Petra/Chili und Ciabatta 

Farmer's rolls

Montag, 20. Dezember 2010

Tomaten-Parmesan-Wirbel

Nach einigen Tagen Abstinenz, gefühlt war es eine halbe Ewigkeit, habe ich endlich mal wieder gebacken.
Der Backtag war nicht wirklich von Erfolg gekrönt, aber diese Eigenkreation hat den Tag gerettet. Stilistisch passen diese Brötchen auch sehr gut in die Grillsaison, aber mangels Sonne und lauen Sommerabenden auf der Terasse, kann man sie auch sehr gut bei Minusgraden und meterhohen Schneebergen vor der Tür essen ;).
Auf die Idee zu diesem Rezept bin ich beim Pastaessen gekommen, da ich die Kombination von Tomaten und Parmesankäse liebe.
Zubereitung:
Den Sauerteig ansetzen und ca. 16 Stunden reifen lassen.
Vorteig bereiten, 2 Stunden anspringen lassen und dann für 12-14 Stunden in den Kühlschrank geben.
Für die Teige jeweils alle Zutaten ca. 12 Minuten gut verkneten, dann 2 Stunden ruhen lassen.
Nach 20, 40 und 60 Minuten auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche (die Teige sind relativ feucht) jeweils falten.
Den hellen Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ziehen, so dass der Teig ca. 1,5cm dick ist. Mit dem roten Teig genauso verfahren. Den hellen Teig mit Wasser bestreichen und das rote Rechteck darauflegen, ebenfalls mit Wasser bestreichen. Nun das Teigrechteck aufrollen.
Von der Rolle Scheiben abstechen (ca. 100 - 110 g, ich hab sie nicht gewogen) und diese rund wirken und schleifen.
Die Teiglinge 1 Stunde gehen lassen. Dann auf ein Lochblech setzen, einschneiden (ich hab einen spiralförmigen Brötchendrücker verwendet), mit geriebenem Parmesan bestreuen und bei 220°C mit Schwaden ca. 20-25 Minuten backen









Tomato-Parmesan-Swirls

Sailing around the world...

I have created a new category for my international readers, especially for you, dear Swathi. In this category  you'll find my recipes in English. I will translate the recipes step by step and put them into the new category, the INTERNATIONAL PORT. You'll find it in the right sidebar. 
Every recipe available in English is marked by this little blue paperboat:
Beneath this little boat, you'll find the english name of the recipe, respectively, which is linked to the International port.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Finnisches Roggenbaguette

Beim Stöbern auf der schwedischen kokaihop.se-Seite bin ich auf ein interessantes Baguette gestoßen: Finska rågbaguetter, finnisches Roggenbaguette.
Roggenbaguette hatte ich vorher noch nie gemacht, aber das rustikale Aussehen hat mich sofort überzeugt. Die dl-Angaben aus dem Originalrezept musste ich noch in Gramm umrechnen. Ich weiß nicht, ob es am Umrechnen lag, aber 750ml Wasser auf 650 g Mehl erschien mir doch etwas zu hoch. Ich hab den Wasseranteil auf 500 ml reduziert und muss sagen, dass der Teig mir so perfekt erschien, zumal sich das Endergebnis wirklich sehen lassen kann: ein rustikales, kräftiges Baguette.
Zubereitung:
Den Sauerteig ansetzen und ca. 18 Stunden reifen lassen.
Für den Hauptteig alle Zutaten ca. 5 Minuten verkneten, abgedeckt 1,5 Stunden ruhen lassen.
Den Teig in zwei Teile teilen und zu Baguettes formen. Die Teiglinge in gut bemehlten Couches 2,5 Stunden zur Gare stellen.
Bei 200°C mit anfänglichem Dampf ca. 60 Minuten backen.
Quelle: verändert nach kokaihop.se-User Byhäxan

Finnish Ryebaguette

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Kartoffel-Durum-Brötchen

Ich möchte Euch heute eine Eigenkreation vorstellen: Kartoffel-Durum-Brötchen.
Es hat etwas gedauert, bis ich diese Brötchen so hinbekommen habe, wie ich sie mir vorgestellt habe. Aber dafür sind sie in meinen Augen mit ihrer zarten Kruste, einer fluffige Krume und einem leichter Kartoffelgeschmack jetzt perfekt. 
Zubereitung:
Den Sauerteig ansetzen und bei Raumtemperatur 16-18 Stunden reifen lassen.
Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, abkühlen lassen, pellen und stampfen. Den Kartoffelstampf mit Olivenöl und Hefe verrühren. Die restlichen Zutaten zugeben und ca. 10-12 Minuten zu einem elastischen Teig kneten.
Den Teig 1,5 Stunden ruhen lassen.
Teiglinge von je ca. 90 g abstechen, rund wirken und schleifen. Mit Schluß nach oben ca. 1 Stunde gehen lassen. 
Die Teiglinge auch mit Schluß nach oben auf ein Lochblech setzen und mit Schwaden bei 230°C ca. 25 Minuten backen. 

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Lutz' Apfelbrot

Lutz hat ein wunderbares Rezept für ein Apfelbrot entwickelt und das auch nur, weil er den ein oder anderen Apfel zuviel gekauft hat und für diese einen sinnvollen Verwendungszweck gesucht hat.
Vor dem Küchenfenster tanzen die ersten Schneeflocken dieses Winters und aus dem Ofen duftet es nach Apfel und Zimt. Ein perfektes Brot für kalte Wintertage.
Ein tolles Brot, Lutz!
Zubereitung:
Weizensauerteig ansetzen und den Vorteig bereiten. Beides bei Raumtemperatur16-20 Stunden reifen lassen.
Für das Water roux Sahne und Mehl klümpchenfrei verrühren und auf 65°C erhitzen, anschließend abkühlen lassen.
Einen Apfel reiben und mit dem Saft einer halben Zitrone mischen. Die Schale der Zitrone abreiben.
Alle Zutaten bis auf die zwei Äpfel ca. 10-12 Minuten zu einem weichen Teig kneten und 1,5 Stunden gehen lassen, dabei alle 30 Minuten falten.
Die anderen beiden Äpfel in kleine Stücke schneiden (die Schale darf dran bleiben), mit Zucker und Zimt und dem Saft der anderen Zitronenhälfte mischen. Die Zimtäpfel (ohne den übrig bleibenden Saft) in den Teig einfalten. Eine 1kg-Kastenform mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben und ca. 2,5 Stunden gehen lassen. Nach Belieben kann das Brot auch noch verziert werden, dafür eine Apfelschablone aus Papier auf den Teig legen, mit Mehl bestäuben und anschließend die Schablone vorsichtig wieder entfernen.
Bei 250°C mit Dampf anbacken und die Temperatur anschließend auf 190°C senken. 
Nach 50 Minuten das Brot ohne Form weitere 20-30 Minuten backen.
Quelle: Lutz/Plötzblog

Dienstag, 30. November 2010

Hefezopf mit Pflümli

In der Anfangszeit des Brotbackforum Ketex, das heute übrigens sein 3monatiges Bestehen feiert, hat Heidi ein Rezept für ihren Allrounder-Hefeteig eingestellt. Einer für Alle (EfA) eben. Ich habe jetzt mit diesem wunderbaren Teig einen Hefezopf gebacken, den ich mit Pflümli gefüllt habe. Dieser Zopf passt gut zum Frühstück aberauch wunderbar nachmittags zum Tee.
Der EfA-Teig ist wirklich toll, danke Heidi!
Zubereitung:
Den Vorteig bereiten, 2 Stunden ansprinegn lassen und für weitere 12-14 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Sauerteig ebenfalls bereiten und 14-16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Für den Hauptteig alle Zutaten ca. 10 Minuten zu einem elastischen Teig kneten und ca. 1,5 Stunden ruhen lassen.
Den Teig in drei gleich große Stücke teilen und diese jeweils zu einem Rechteck (ca. 10 x 40cm) ausrollen. In die Mitte jeweils auf voller Länge eine Spur Pflümli geben, eine Längsseite knapp über die Mitte klappen und anschließens aufrollen. Mit der Naht nach unten mit den drei Strängen einen Zopf flechten. Den Zopf ca. 45 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen mit Stein auf 220°C vorheizen.
Den Zopf mit Wasser abstreichen und mit anfänglichen Schwaden ca. 25-30 Minuten backen.
Quelle: EfA-Hefeteig nach Heidi, die II./Brotbackforum Ketex

Montag, 29. November 2010

BBD #34: Barley Bread

Swathi from Zesty South Indian Kitchen hosts the 34th Bread Baking Day this month. She invites us to bake bread with grains. I've chosen a Barley Bread from Dan Lepard for this event.
Barley and me, that's a special relationship. I've written my Bachelor-Thesis in Food Science about this grain. I pearled and milled hundreds of kilos of this grain and studied its composition. So it was about time to bake a bread with this wonderful grain.
Preparation:
Cook the pearl barley in a sufficient amount of water about 25 minutes. Let them drain and allow to cool.
Preheat the oven to 200°C. Spread the barley flour in a thin layer over a baking tray and bake for 10-12 minutes, until lightly coloured.
Stir together the water, leaven, honey, and yeast. Add the cooked pearl barley and stir again. Finally add the toasted barley flour, white flour and salt and knead for 10-12 minutes. Cover the bowl and let rest about 1,5 hours.
Shape the dough on a floured work-surface and place the shaped loaf in a flour-dusted basket (I've dusted it with coarse barley meal), seam-side-upwards. Let it proof for 1,5 hours.
Preheat the oven with a baking stone to 250°C.
Turn the dough sime-side-down, cut it and put it into the oven. Bake the loaf with initial steam about 45 minutes. After 10 Minutes reduce the temperature to 210°C.

Source: Dan Lepard: The handmade loaf

Das deutsche Rezept ist im Backbord unter Gerstenbrot nachzulesen.